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Der feine Unterschied:

Unternehmensberater oder Interim Manager? Wer ist die richtige Wahl?

Unternehmen greifen in schwierigen Situationen gern auf das Wissen und die Erfahrung von externen Experten zurück. Unsicherheit besteht allerdings häufig darin, ob ein Unternehmensberater oder ein Interim Manager die richtige Wahl der Stunde ist.

Fragen zur Strategie, zum operativen Geschäft und zu funktionalen Aufgaben landen mit immer wieder neuen Facetten sowohl auf den Schreibtischen von Unternehmensberatern als auch von Interim Managern. Wann also ist die Entscheidung für einen Unternehmensberater sinnvoll, wann ist der Interim Manager die beste Wahl?

  • Der Berater bringt externes Wissen mit, liefert Analysen, Konzepte und Methoden, um eine Problemlösung für den Kunden zu erarbeiten. Er entwickelt ergebnisoffene Prozesse: Wie sieht das Problem aus, wie kann man es prinzipiell lösen? Doch er ist i.d.R. kein Umsetzer. Eine Ergebnisverantwortung übernimmt er nicht.
  • Der Interim Manager startet zur „Mission Impossible“, greift in das operative Tagesgeschäft ein und übernimmt Durchführungsverantwortung. Er löst das Problem. Das ist von vornherein das Ziel seines Einsatzes. Er steht für das Ergebnis der Mission gerade.

Im Geschäftsbereich Hospitality Interim Management der VON BONIN Personalberatung wird gern mit Augenzwinkern das Bonmot zitiert: „Wenn das Unternehmen bis zum Hals im Sumpf steckt, steht der Berater im feinen Zwirn am Rande auf dem Trockenen und ruft dem Unternehmer zu, wie er den Sumpf trockenlegen könnte. Der Interim Manager dagegen zieht die Gummistiefel an, setzt den Helm auf und packt die Schaufel. Er watet zum Unternehmen durch den Sumpf und – legt ihn trocken“.

Wie sich beide Experten – Berater und Interim Manager – ergänzen können, zeigt ein Beispiel aus der Praxis: Der Betriebsberater prüft die Überlebensfähigkeit eines Betriebs, erstellt ein Fortführungsgutachten. Hat der Unternehmer im Wettbewerb eine Chance? Wie steht es um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens? Welche Maßnahmen könnte er treffen? Wo liegen die Chancen im Markt? etc. Ist die Fortführung realistisch, setzt anschließend der Interim Manager den empfohlenen Maßnahmenkatalog in die Tat um. Weil er die Erfahrung in vergleichbaren Situationen hat, weiß er – im Gegensatz zum bisherigen Management – was zu tun ist.

Interim Manager und Berater werden immer dann beauftragt, wenn es gilt, „just in time“, kompetent und bedarfsgerecht externes Know-how ins Unternehmen zu holen. Bei Managern auf Zeit geht es selten um rein mengenmäßige Verstärkung der Führungskapazität im Unternehmen. Vielmehr sollen sich bewusst Interim Manager mit überlegener Erfahrung einem Problem widmen, das für sie nicht neu ist, sondern für dessen Lösung sie reichhaltige Expertise mitbringen.

VON BONIN Hospitality Interim Management (HIM) unterstützt die Hotellerie, Gastronomie und touristische Dienstleister bei der Überbrückung von Engpässen im Management und bei der Steuerung von zeitlich befristeten Projekten. Mit der Erfahrung aus 40 Jahren Personalberatung und einem Netzwerk aus selbständig tätigen Führungskräften (HIM-Pool) erhalten Auftraggeber hochkarätiges Management Know-how für den Einsatz im Unternehmen. Alle Manager auf Zeit haben einen sorgfältigen Auswahlprozess durchlaufen und ihre Expertise nachgewiesen. Hospitality Interim Manager sind keine Berater, sondern Macher und Problemlöser für kurzfristig ergebniswirksame Maßnahmen. Sie haben eine erfolgreiche Karriere hinter sich, sind krisenerprobt, gewohnt, schnell und zielgerichtet zu arbeiten, besitzen diplomatisches Geschick, verstehen sich aber auch durchzusetzen. Sie bringen frischen Wind, Erfahrungen und neue Ideen ins Unternehmen.

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Albrecht v. Bonin
Mitgründer und Gesellschafter der VON BONIN Personalberatung und Inhaber der avb Management Consulting