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Bewerbermangel: Direktansprache immer wichtiger

Mit einem Trendbarometer beobachtet VON BONIN seit über 40 Jahren bei ihren Klienten rückläufige Zahlen an Bewerbungen auf deren Stellenausschreibungen. Gute Leute wollen anders umworben werden als mit der althergebrachten Stellenanzeige. Doch was ist die intelligente Alternative?

Bereits 1997 warnte Steven Hankin, der berühmte McKinsey Berater und Autor, in seinem Bestseller „War for Talent“ die westliche Wirtschaftswelt, dass Zeiten bevorstehen, in denen Unternehmen sich bei Mitarbeitern und Führungskräften bewerben müssen – und nicht umgekehrt. Sein Buch wurde millionenfach gekauft und gelesen. Doch es scheint bis heute, als hätten viele Unternehmen seine Botschaft nicht wirklich verstanden. Nach wie vor werden landauf landab die alten Methoden der klassischen Stellenausschreibungen und Mitarbeitersuche praktiziert. „Wir sind, wir suchen, wir bieten“. Die meisten Betriebe wundern sich dann, dass sich die dringend Gesuchten nicht (oder nicht in genügender Anzahl) melden. Dabei ist längst bekannt, dass das Schalten einer Stellenanzeige zwar bequem, aber längst nicht mehr zielführend ist. Der Stellenanbieter wartet passiv auf Resonanz. Potentielle Mitarbeiter fühlen sich nicht genügend individuell umworben, nicht dort abgeholt, wo sie sich täglich bewegen.

Knapp zwei Drittel der deutschen Unternehmen geben auf unsere Nachfrage an, nicht genügend Bewerbungen von qualifizierten Fach- und Führungskräften zu erhalten. Auf allen Ebenen herrscht Bewerbermangel. Wen wundert’s.

In ihrer 40jährigen Praxis als Personalberater haben die VON BONIN Consultants daher kontinuierlich zukunftsgerichtete Methoden der Mitarbeitergewinnung entwickelt und verfeinert. Die klassische Stellenanzeige ist dabei immer mehr in den Hintergrund getreten. Sie ist zur anonymen Massenansprache verkommen und dient heute allenfalls noch als flankierende Maßnahme der Rekrutierung.

Im Fokus steht dagegen die proaktive Direktansprache von potentiellen Kandidaten. Sie erfolgt diskret und signalisiert den Angesprochenen Individualität und Wertschätzung. Digitalisierung spielt dabei eine zunehmend wichtigere Rolle. LinkedIn, XING und andere Social Media Plattformen gehören inzwischen zum alltäglichen Instrumentarium der Inhouse Search Abteilung. Weltweite Vernetzung ist längst keine Vision mehr, sondern wird zunehmend zur Pflicht.

Die diskrete Direktansprache der durch intensive detektivische Marktrecherche identifizierten High Performer holt die gesuchten Fach- und Führungskräfte dort ab, wo sie sich in ihren Online Communities vernetzt bewegen. Im persönlichen Dialog kann schnell eruiert werden, ob grundsätzliche Veränderungsbereitschaft besteht, Qualifikation und Anforderungsprofil übereinstimmen und - die angebotene Position ein realistischer nächster Karriereschritt ist. Wenn nicht – kann der / die Angesprochene vielleicht als sogenannte „Good Source“ einen Kollegen empfehlen. Das erhöht in der Regel die Wertschätzung des Personalberaters und damit die Chance, beim nächsten Mal über eine neue spannende Position angesprochen zu werden. Man weiß ja nie….

Die befragten Unternehmen reagieren inzwischen auf diesen langfristigen Engpass im Personalmarkt. So gaben mehr als die Hälfte (56%) an, ihre Budgets für die Rekrutierung deutlich aufzustocken. VON BONIN bekommt das durch verstärkte Nachfrage im sogenannten Retained Executive Search zu spüren – nicht nur wegen der zielgerichteten Direktansprache, sondern auch wegen der Besetzungsgarantie der Berater, treffsicherer Auswahlmethoden und der auf nachhaltige Placements ausgelegten Integrationsunterstützung platzierter Kandidaten.

Mario Pick
Senior Consultant und Partner bei VON BONIN

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Bildquelle: pixabay.com

 

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