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Kavaliersdelikt oder Betrug?
INPUT - Service

Von Unternehmern und Führungskräften wird erwartet, dass sie ihren Mitarbeitern Orientierung geben und die Organisation führen. Doch wie können sie ihren eigenen Managementstil entwickeln, sich die Kunst aneignen, ein Team erfolgreich zu führen, die Leistung jedes Einzelnen zu optimieren und den gemeinsamen Erfolg sicher zu stellen? Führen heißt nicht nur, persönlich sein Bestes zu geben, sondern dafür zu sorgen, dass das gesamte Team am Ende des Tages Spitzenleistung erreicht.

Pragmatisch betrachtet ist das Wesentliche von Führung, dass der Manager zu entscheiden hat, was zu tun ist und dann dafür zu sorgen hat, dass es getan wird (Jack Welch: „Can Do, Will Do“ Guide). Das kann über sechs Wege erfolgen:

  • Team Besprechungen
  • Persönliche Kommunikation
  • Delegation von Aufgaben
  • Zustimmung bzw. Genehmigung der Arbeitsergebnisse
  • Einbinden von Ideen und Vorschlägen
  • Beziehungsnetzwerk

Bei diesem Vorgehen haben sich folgende Schritte bewährt:

  • Klare Zieldefinition bzw Aufgabenbeschreibung: Orientierung geben. Wo stehen wir, wohin wollen wir?
  • Schriftliche Formulierung und Dokumentation: Klartext reden. Offenheit, sagen, was ist.
  • Auswahl der richtigen Mitarbeiter: Welcher Mitarbeiter für welche Aufgabe?
  • Planung der Aktivitäten: Was wird kommen, was ist das Ziel?
  • Definition eines strikten Zeitplans: Bis wann wollen wir welches Ziel erreicht haben?
  • Umsetzung und Kontrolle der Aktivitäten nach diesem Zeitplan: Dafür sorgen, dass es geschieht. Was hat es am Ende gebracht.

Es wird deutlich: Führungskräfte können nur so gut sein wie das Team, das sie führen und entwickeln. Umso wichtiger ist es, eine Menge Zeit darauf zu verwenden, die richtigen Teammitglieder zu suchen, ihr Potential zu erkennen, sie auszuwählen und zu entwickeln. Dabei ist es empfehlenswert, die verschiedenen Mitarbeiter-Typen zu differenzieren:

  • High Performer, die „können und bereit sind zu tun“, sollten Sie anspornen durch Trainings, Beförderung oder Leistungsanreize (Prämie, Bonus etc)
  • Mitarbeiter, die „wollen, aber noch nicht können“ verdienen, dass Sie sie durch gute Schulung und Coaching entwickeln
  • „Schläfer“, die zwar „könnten, aber nicht wollen“, sollten Sie versuchen zu motivieren. Bleibt dies ohne Erfolg, sollten Sie sich von ihnen trennen
  • Kollegen, die weder „können noch wollen“, sollten sie am besten gleich kündigen oder in eine andere Abteilung versetzen

Das mag hart klingen, aber wenn Sie Ihr Team zu Höchstleistung führen wollen, gibt es kaum eine Alternative. Das ist meine Erfahrung. Welche Meinung unsere Geschäftspartner zum Thema "Führung" haben, lesen Sie in der Rubrik "O-Ton".

Haben Sie einen anderen erfolgreichen Weg, Ihre Mitstreiter auf Ihre Mission „Can Do, Will Do“ einzuschwören?

Dann diskutieren Sie mit dem Autor auf dem VON BONIN Blog . Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

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* Der Autor ist seit über 30 Jahren Geschäftsführender Gesellschafter der VON BONIN Personalberatung

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Keywords: Führung, Führungsstil, Organisation, Managementstil, Can do will Do, Liste Vorgehensweise


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